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<pre>Video: Kölns letztes Auswärtsspiel: 2:1-Sieg in Leipzig. Jetzt wollen die „Geißböcke“ auch in Bremen gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. (Quelle: YouTube/FC Köln)  <p> In ernsthafte Schwierigkeiten drohen demnächst dagegen erneut die Klubs aus Berlin und Bremen zu geraten: Gehört es sowohl in der Haupt- als auch der Hansestadt mittlerweile längst zum guten Ton, in jeder Saison zumindest zeitweise die rote Laterne zu übernehmen, muss nun in der Spielzeit 2015/16 vermutlich gar bis zum allerletzten Atemzug um den Verbleib in der Liga gezittert werden.  <p>  So verdoppeln viele Buchmacher den Einsatz, sollte dem Zweitligameister beim VfB ein Unentschieden oder gar ein Sieg gelingen. <p> Aber: 9 ihrer insgesamt 14 Punkte holten die Grün-Weißen zu Hause, drei ihrer vier Saisonsiege feierten sie vor heimischer Kulisse. <p>  Umso mehr gilt dies in Anbetracht der enormen Auswärtsschwäche, welche Frankfurt schon die ganze Saison über begleitet. Zuletzt war es der SGE in Darmstadt allerdings gelungen, auch auf fremdem Geläuf zu reüssieren.  </pre>


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<pre>Auch, dass es dann zuletzt beim 2:2 gegen FSV Mainz zumindest wieder einmal zu einem Pünktchen reichte, lässt sich nur schwerlich als Erfolgsgeschichte in Umlauf bringen: Kein Wunder, schon allein aufgrund des späten Ausgleichs mutete der eine Zähler wie ein verdammt dünner Trostpreis an.  <p> Bei den Wölfen ergibt sich zudem die besondere Schwierigkeit, dass möglicherweise auch das angestammte Personal nicht ganz mit sich im Reinen ist. Im Herbst machte keineswegs nur der „Unruhestifter“ Draxler den Eindruck, sich in der niedersächsischen Diaspora etwas deplatziert zu fühlen.  <p>  „Es muss jedem klar sein, dass der Abstiegskampf für uns noch lange nicht vorbei ist“, mahnte Stuttgarts Christian Gentner noch vor einigen Tagen. <p> Hierfür macht es sich zwar erforderlich, dass die Offensive der Hausherren nach zwei torlosen Vorstellungen wieder einmal am Zielwasser nippt: Das Heimspiel gegen Bayer scheint aber auch bestens dafür geeignet zu sein, die jüngste Flaute zu beenden. <p>  Mit einem 2:1 in Wolfsburg gelang den Werderanern nicht nur der zweite Sieg in Folge, sondern sie konnten sich auch ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen.  </pre> 


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<pre> Also: Eine waschechte Standortbestimmung für die Wölfe. Hoffnung kann den Wolfsburgern dabei nicht zuletzt die Heimbilanz der Vorsaison machen. In 17 Heimspielen musste man lediglich drei Niederlagen hinnehmen.  <p> Das hat auch Konsequenzen: Mittlerweile finden sich die Mainzer ganz nah an den Abstiegsplätzen wieder — das Guthaben auf den Relegationsplatz beträgt nur noch einen Punkt. Tabellenplatz 17, der erste Fix-Abstiegsplatz, ist gar nur noch zwei Zähler entfernt.  <p>  Da jedoch selbst die etwas vielversprechenderen Neuzugänge einiger Anlaufzeit bedürfen, können die Dortmunder über den Sommer kaum stärker geworden sein. Als ersten Bayern-Jäger haben die Wettfreunde in den kommenden Monaten folglich einen anderen Klub auf dem Zettel. <p>  „Zehn Punkte nach den beiden Niederlagen zum Start sind aller Ehren wert. Jetzt fahren wir selbstbewusst nach Schalke.“ <p>  Nach einer reichlichen Viertelstunde fiel es am Mittwoch entsprechend schwer, auch nur noch einen Pfifferling auf die Kraichgauer zu setzen — zu diesem Zeitpunkt steuerte Julian Nagelsmann nach den beiden unbefriedigenden Resultaten gegen Braga (1:2) und Berlin (2:2) auf seine erste Mini-Krise zu.  </pre>


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<pre> – Auftrag erfüllt: Marco Terrazzino half beim 2:0-Erfolg gegen Darmstadt nach Kräften mit.  <p> Bei den nach wie vor unverdrossen zu erwartenden Knappen dürften solch hilfreiche Voraussetzungen kaum gegeben sein — weshalb dem FC Schalke im dritten Anlauf nunmehr endlich doch der vierte Saisonsieg gelingen wird.   <p> Angesichts gegen den BVB und Hoffenheim jeweils kassierter 0:4-Klatschen haben sich die an die Verpflichtung von Markus Weinzierl geknüpften Hoffnungen auf einen Neustart bislang nicht einmal in den zartesten Ansätzen erfüllt. <p>  Völlig konträr gestaltet sich unterdessen die Situation beim VfB. Der mit 35 Treffern fünftbeste Angriff der Liga geriet zuletzt gehörig ins Stocken. Rückblickend auf die letzten drei Spiele erzielte die Kramny-Elf lediglich zwei Tore.  <p> Sorgte es zuletzt für etwas Ernüchterung, dass der gewaltige Funke nicht auch auf das im Hamburger Volkspark absolvierte Gastspiel übersprang, sollte es den Niedersachsen nun aber schon deutlich leichter fallen, sich vor heimischer Kulisse auf ihre Qualitäten zu besinnen.  </pre>


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<pre> Dabei hatten die Bremer großes Glück, dass sie nicht als Verlierer vom Platz gehen mussten. Torhüter Jiri Pavlenka brachte die BVB-Offensive mit seinen Paraden zur Verzweiflung — und wenn er einmal geschlagen war, rettete drei Mal das Aluminium für ihn und Werder.  <p> Wir Wettfreunde tun uns deshalb ausgesprochen schwer, im Vorfeld einen klaren Favoriten auszumachen.  <p>  Schon einen knappen Monat vor dem Ende der Wechselfrist wurde hingegen den Bremern ein glückliches Händchen auf dem Transfermarkt attestiert; vor allem dem Linksverteidiger Augustinsson ist es zuzutrauen, eine lästige Dauer-Baustelle zu schließen. <p>  Die Grün-Weißen mauserten sich von einem Abstiegs-Kandidaten, dem schon der Fall in die Zweitklassigkeit prognostiziert wurde, zu einem ernsthaften Europapokal-Anwärter — und das in nur wenigen Wochen.  <p> Vor dem anstehenden Schwaben-Derby lastet auf den Fuggerstädtern daher deutlich höherer Druck als auf dem gastgebenden VfB. Schließlich droht die Kluft auf den 15. Tabellenplatz im Falle einer weiteren Schlappe bereits auf alarmierende acht Zähler anzuwachsen.  </pre>


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